Obwohl er 1955 der eigentliche Grnder der Jazz Messengers gewesen war, berlie der Pianist Horace Silver die Leitung der Band schon ein Jahr spter Art Blakey, um sich stattdessen wieder auf seine Solokarriere zu konzentrieren. Bei der Einspielung von 6 Pieces Of Silver konnte er sich auf die tatkrftige Untersttzung seiner vormaligen Messengers-Kollegen Hank Mobley (Tenorsax), Donald Byrd (Trompete) und Doug Watkins (Bass) verlassen. Um es nicht zu sehr nach den Jazz Messengers klingen zu lassen, nahm Louis Hayes am Schlagzeug den Platz von Art Blakey ein. Tatschlich enthielt das Album trotz des Titels nicht sechs, sondern sieben Stcke aus der Feder von Horace Silver. Darunter mit dem lateinamerikanisch angehauchten Seor Blues und Cool Eyes zwei Nummern, die schnell in den Rang von Jazzstandards aufstiegen. Silver wird oft als einer der Begrnder des Hard-Bop-Stils genannt, ist in dem Blog The Jazz Record zu lesen, und wenn man sich diese frhe Aufnahme anhrt, wird auch klar, warum das so ist. Sein Klavierspiel steht im Vordergrund und ist funky, bluesig und erfllt von dem Geist, der bald das Genre dominieren sollte.
BLUE NOTE CLASSIC VINYL EDITION: Mono, komplett analog von Kevin Gray von den Originalbndern gemastert, Optimal-Pressung (180 g), wattierte Innenhlle.
Tracklist
A1 Cool Eyes
A2 Shirl
A3 Camouflage
A4 Enchantment
B1 Seor Blues
B2 Virgo
B3 For Heaven’s Sake
Piano: Horace Silver, Trumpet: Donald Byrd, Tenor Sax: Hank Mobley, Bass: Doug Watkins, Drums: Louis Hayes








