Oud, Klavier und Akkordeon: Anouar Brahem lotet neue Kombinationen aus. Seit Astrakan Caf, dem Album mit dem Klarinettisten Barbaros Erkse und Lassad Hosni an der Perkussion, setzt der aus Tunesien stammende Oud-Spieler und Komponist auf kleine Besetzungen. Die Musik fr “Le Pas Du Chat Noir” hat er auf einem Klavier erarbeitet, doch fr die Umsetzung im Studio bernahm Franois Couturier den Pianopart. Jean-Louis Matinier (Akkordeon) und Brahem (Oud) gestalten die Melodien mit sparsamen Arrangements. Das Ensemble klingt wie eine kammermusikalische Einheit; keiner steht im Vordergrund, niemand gert zur Klangbeilage. Stattdessen achtet das Trio auf Spannungsbgen, arbeitet mit przisen Tempoverschiebungen. Brahem erwhnt im Textheft des Albums, dass seine beiden Kollegen bei der Interpretation seiner Musik “extreme Wachsamkeit gegenber Nuancierung, Tempi und der Ausbalancierung von Spannungen” walten lieen. Das Ergebnis: ein Klangkrper, der wunderbar leicht klingt.
Tracklist:
LP1
- Le pas du chat noir
- De tout ton coeur
- Leila au pays du carrousel
- Pique-NiqueNagpur
- C’est ailleurs
- Toi qui sais
LP2
- L’arbre qui voit
- Un point bleu
- Les ailes du Bourak
- Rue du Dpart
- Leila au pays du carrousel
- Dj la nuit








